Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne … NOT

Kaum sind die Ferien vorbei, klebt mir der Wahnsinn schon wieder an der Backe. Gott sei Dank (noch) nicht mein eigener, dafür sind einige – ich nenne sie mal Kollegen – on fire!

Kurze Einbettung in die Situation: wir bestreiten gerade die Methodenwoche, d.h. jeder Jahrgang unterzieht sich einem bestimmten Methodentraining. Der Fachunterricht findet also noch gar nicht statt, was aber kein Grund für die ersten ist, auszuflippen. Folgend ein paar kleine Anekdötchen vom ersten Tag:

  • Gestandene Lehrerinnen heulen, weil sie überfordert sind, ein Methodentraining vorzubereiten, dass sie noch nie unterrichtet haben. Anmerkung dazu: genau in dieser Situation befanden wir neuen Referendare uns im letzten Jahr. Hat ja auch irgendwie geklappt (ohne Tränen!). Und ich dachte, der Hang zum Perfektionismus und Drama vergeht mit der Berufserfahrung.
  • Ein netter, aber auch sehr merkwürdiger, weil fahriger Kollege verbreitet Stress, wo es gar keinen gibt. Alles muss man drei Mal erklären und diskutieren. Ausgerechnet in meiner Methoden-Gruppe … Wenn der nicht aufpasst, kippt der nochmal um. Und wir anderen mit ihm.
  • Ach ja, Bemerkungen über die neue Referendarin habe ich leider auch mitbekommen. Anscheinend schockt ihr Alter (sie durfte um die 50 sein) die liebreizenden Kollegen, die, anstatt sie selbst zu fragen, ihre Gehirnchen darüber zermartern, was die Neue wohl so lange gemacht habe und weshalb die erst jetzt ihr Referendariat angehe. Manch einer kann sich  einfach nicht vorstellen, dass es da draußen noch etwas anderes gibt als die olle Schule. Besonders ätzend finde ich, dass neue Kollegen erstmal abschätzig und mit viel Misstrauen beäugt werden. Dabei muss man die doch mit offenen Armen empfangen! So viel zum Thema Weltoffenheit und Schule. Keine Kultur, diese Menschen …
  • Ach, ein ganz besonderes Schmankerl zum Schluss! Der Hausmeister versuchte einem Lehrer unverblümt und lautstark eine neue Kollegin mit folgenden Worten zu beschreiben:  „Die Neue, die mit den aufgespritzen Lippen und blauen Augen, na die große Blondine … na eben die mit den dicken Lippen, wie aufgespritzt! „. Man konnte förmlich den Sabber aus seinem Mund laufen sehen. Bäh. Dabei fiel mir leider auch gleich das Poster einer barbusigen Blondine ein, das in seinem Zimmerchen am Schrank hängt (ja, in einer Schule!). Übrigens: Die gemeinte Kollegin hat natürlich keine aufgespritzten Lippen, sieht aber einfach überdurchschnittlich gut aus. Das scheint den Hausmeister jedenfalls zu beschäftigen.

Guter Einstieg ins Schuljahr, nicht wahr?!

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