Ich mag meine Schüler

Auch wenn die krass abnerven können, kann ich oft  über die mit denen lachen. Zum Beispiel habe ich Ricky, einen nicht unbedingt fantastischen Schüler (dafür aber eine echte Type!) mal zufällig beim Fahrradfahren gesehen. Das war großartig, denn er fuhr freihändig, weil er natürlich erstmal von seinem Brot abbeißen musste. Das Bild war auch deshalb so einprägsam, weil er eine merkwürdig knallrote Hose trug und ihm sein lila Teenager-Rucksack halb über die Schulter baumelte. Ziemlich lässige Aktion, an die ich mich immer wieder voller Freude erinnere. 
Irgendwie schade, dass solche Einzigartigkeiten im Fachunterricht kaum eine Rolle spielen. Es sitzen so viele witzige oder besondere Persönchen in unseren Klassenzimmern und vor lauter „Stoffdurchprügel-Zwang“ kommen wir bei drei bis vier Stunden pro Lerngruppe überhaupt nicht dazu, diese Schätze zu bergen. 

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