Herbstzeit, goldene Korrekturenzeit!

Denn wer „Klausur“ sagt, muss auch „Korrektur“ sagen. Wäre ohne Feedback ja auch doof für die Schüler. Obwohl die sich in Anbetracht ihrer Leistungen mitunter bestimmt freuen würden, auf die niederschlagende Note zu verzichten.

Dann müsste ich auch nicht zwei Tage an der Korrektur spätpubertärer Geistesblitze sitzen. Was einige so in Gedichten entdecken – der helle Wahnsinn! Es ist übrigens sehr schwierig, daraus eine Note zu basteln, die irgendwie das Vermögen desjenigen widerspiegelt. Man muss sich mitunter Mühe geben, Punkte zusammenzukratzen. Vor allem, weil der mangelnde sprachliche Ausdruck teilweise jeden Inhalt verschleiert.

Ob mir eine faire Bewertung gelungen ist, kann ich noch nicht sagen. Erstmal warte ich auf Rückmeldung der Fachbereichsleitung, der ich eine gute, eine mittelmäßige und eine schlechte Arbeit zur Überprüfung hinterlegen muss. Ich stelle mich schon mental darauf ein, alle Korrekturen noch mal überarbeiten zu müssen. Habe den Mist zum ersten Mal gemacht, insofern dürfte sich der ein oder andere Fehler sicherlich eingeschlichen haben. 

Und so werden nicht nur die Schüler, sondern auch ich einer Bewertung unterzogen. Bäh.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s