Dienstversammlung, Gesamtkonferenz und Lehrprobe

Ich wollte gestern nicht mehr Lehrerin werden. Und das hat nichts mit frechen (9. Klasse) oder gelangweilten (Grundkurs) Schülern zu tun. Das hat zu tun mit unbefriedigenden Diskussionen und hirnverbrannten Abstimmungen während Dienstversammlungen und Gesamtkonferenzen, die sich über drei Stunden hinweg ziehen und nichts weiter als ein fieses Brennen in der Magengrube hinterlassen. Dafür konnten die Kollegen die Zeit effektiv nutzen und fleißig Test und Klausuren korrigieren. Oder die Augen verdrehen (meine Fraktion) oder miteinander quatschen.
Ich konnte mich eh nicht ganz auf die Inhalte konzentrieren, da mein Unterrichtsbesuch am darauffolgenden Tag vor der Tür stand: die Planung wollte abends noch an die Seminarleiterin verschickt werden und die ein oder anderen Materialien mussten noch zusammengeflickt oder auseinander geschnitten werden. Es war übrigens die erste Lehrprobe dieser Art und ich dementsprechend angespannt.
Die verrückte Neunte war dann aber ganz brav mit Direktor, Haupt- und Fachseminarleitern in ihrem Rücken, so dass ich das geplante Programm trotz großer Zweifel im Voraus durchpowern konnte. Das Feedback war recht angenehm. Der Anfängerstatus ist etwas Wunderbares! Aber der ist nunmal irgendwann aufgebraucht. Und jetzt heißt es: back to business und so tun, als wäre ich schon eine richtige Lehrerin …

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